Kraft und Geschwindigkeit im September/Oktober-„tassilo“

Eine Starnbergerin auf dem Podest eines Ski-Weltcup-Rennens? Für Kira Weidle ging dieser Traum in Erfüllung. Gleich zwei Mal raste die Abfahrerin vergangene Saison aufs Stockerl, holte sich am Ende sogar den fünften Platz in der Abfahrts-Gesamtwertung – eine Leistung, die gar nicht hoch genug einzuschätzen ist für eine erst 23-Jährige. Wie es sich anfühlt, einen vereisten Steilhang mit bis zu 135 Stundenkilometern auf Skiern zu befahren? Ob ihre Eltern hinschauen können? Wie spürbar der Klimawandel beim Gletschertraining mitten im Hochsommer ist? Im großen Interview auf der Roten Couch haben wir die in Stuttgart geborene „Rennsemmel“ ausgequetscht und Interessantes erfahren über Gefahren, Trainingsfleiß und Materialschlacht. Außerdem spricht die Hoffnungsträgerin des Deutschen Skiverbandes über Kindheitsträume, realistische Ziele, die wenigen Sommerabende mit Freunden am Steg 1 und einen Plan B, der speziell bei diesem gefährlichen Sport immens wichtig ist.

Skateboarden in Weilheim

Jede Menge Verletzungsrisiko birgt auch das professionell betriebene Hobby von Michael Fischer. Der hauptberufliche Elektroingenieur aus Weilheim fährt seit vielen Jahren Skateboard auf höchstem Niveau. Wir haben ihn am Narbonner Ring beim Trainieren beobachtet und zwischendrin befragt zu einer spektakulären Randsportart, die unterschiedlichste Typen zu einer lässigen Gemeinschaft vereint. Echte Teamarbeit ist bei den sechs Rössern vom Urthalerhof das ganze Jahr über gefragt. Den aufregendsten Auftritt haben die bis zu 1,5 Tonnen schweren Kraftpakete jedoch immer Ende September und Anfang Oktober – sie ziehen den mit Bierfässern beladenen Festwagen der renommierten Münchner Brauerei Hofbräu auf dem Oktoberfest.
Dass dieses prachtvolle Gespann zu schnell durch die Landeshauptstadt rast, ist Gott sei Dank noch nicht vorgekommen. Bei Autofahrern ist Raserei jedoch ein seit Jahrzehnten allgegenwärtiges Problem. Wir haben Mitarbeiter der Verkehrspolizei einen Tag lang begleitet und herausgefunden, wo, wann und mit welchen Techniken heutzutage geblitzt wird.

Projekt Nordalpenautobahn

Einige Messgeräte würden sicherlich auch auf der Nordalpenautobahn zum Einsatz kommen. Obwohl diese Verbindung von Kempten über Steingaden und Penzberg bis Irschenberg in den Planungen sehr weit vorangeschritten war, platzte dieses Vorhaben plötzlich wieder. Inzwischen liegt das Aus der „A98“ ziemlich genau 40 Jahre zurück. Wir haben nachgefragt bei der Autobahndirektion Oberbayern Süd, bei Grundstücksbesitzern und einem Vertreter der hiesigen Wirtschaft und möchten wissen: Wäre diese Strecke für unsere Region heute eher Fluch oder Segen? Definitiv ein Segen wären Bomben-freie Böden. Worauf es bei einer Entschärfung und damit verbundenen Evakuierung ankommt, verrät uns ein Experte, der unter anderem mehrfach in Weilheim im Einsatz war. Im Mittelpunkt steht die Kreisstadt auch wegen der wohl größten Veranstaltung des Jahres: Die Oberland-Ausstellung, die wir in unserer September/Oktober-Ausgabe mit einem großen Sonderteil vorstellen werden. Auf ein persönliches Gespräch am „tassilo“-Stand in Halle R freut sich schon,

Ihr Team „tassilo“

(Hier können Sie den „tassilo“ direkt online lesen)

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