Wassersport mit Zugspitzblick – Der Juli/August-„tassilo“ ist da!

Laut Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation wird Corona nicht durch Wasser übertragen. Obendrein haben die hiesigen Gesundheitsämter grünes Licht für eine unbedenkliche Badesaison erteilt – die Wasserqualität sei im kompletten Oberland hygienisch betrachtet unbedenklich. Für Elke Flory ist diese Nachricht besonders wertvoll. Sie betreibt eine Surf- und Segelschule am Riegsee, startet in diesen Tagen in die neue Saison und freut sich schon auf Anfänger wie Fortgeschrittene aller Altersstufen, die Lust auf Wassersport mit Zugspitzblick haben. Am Ufer des Staffelsees lebt ein Ehepaar, das den Sommer über eher selten zuhause anzutreffen ist. Sylvia Weiß und Christian Liebler haben in der italienischen Toskana ihre zweite Heimat gefunden. Allerdings nicht zum Urlauben. Die beiden betreiben „dort unten“ eine immer größer werdende Olivenplantage – und verkaufen die daraus gewonnenen, qualitativ hochwertigen Bio-Produkte unter anderem in Weilheim und Murnau. Original italienisches Olivenöl gehört sicherlich auch zum Hausbestand von Dr. Lars Baumann, 50, und seit gut zwei Jahren Leiter des Weilheimer Amtsgerichts. Im großen Interview auf der Roten Couch spricht der aus Friedberg stammende Landsberger von Mord und Totschlag, seinem kuriosesten Fall und die höchstmögliche Strafe, die an einem Bayerischen Amtsgericht ausgesprochen werden darf.

Jeder Handgriff muss sitzen

Was unter Einhaltung deutscher Tierschutzgesetze bestraft werden müsste: Eine Farm, die Pelztiere in Käfigen hält, um aus deren Fellen sündhaft teure Klamotten schneidern zu lassen. Ein Schild mit der Aufschrift „Fuchsfarm“ machte die „tassilo“-Redaktion stutzig. Gegensätzlicher könnte das Ansinnen von Thea Dirsch nicht sein. Die Oberhausenerin ist mit einer mobilen Hundepflege selbstständig. Wir durften bei einem Friseurtermin dabei sein und hautnah miterleben, wie anstrengend diese Arbeit ist, bei der jeder Handgriff sitzen muss. Gleiches gilt beim Scheren von Schafen. Markus Schnitzler aus Dießen am Ammersee hält derzeit eine Herde von rund 120 Stück. Das besondere an seinem Schäfereibetrieb ist allerdings nicht die Anzahl seiner Tiere. Mit Düngepellets, Therapieschafen, Fachvorträgen für Altschafverwertung, Fellen und Schuhen sowie delikaten Fleischprodukten beweist der leidenschaftliche Landwirt, Metzgermeister und Betriebswirt, dass sich ein Schäfereibetrieb im Jahr 2021 durchaus noch lohnen kann. Apropos: Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein, spielt nicht nur für Unternehmer eine wichtige Rolle. Dass Finanz-Themen nicht in Lehrplänen verankert sind, hat einen Mann aus Starnberg dazu bewogen, ein Netzwerk mit sogenannten „Geldlehrern“ aufzubauen.

Grünland unter strenger Beobachtung

Bahnbrechende Boden-Erkenntnisse aufgrund Klimaveränderung erhofft sich dagegen das Karlsruher Institut für Technologie, das auch mehrere Messgeräte im Tassiloland stationiert hat. Welche Ergebnisse diese hochtechnischen Anlagen liefern, interessiert auch die naturverbundenen Mitglieder des Netzwerkes „Hortus“. Die legen großen Wert auf Artenreichtum im hauseigenen Garten, wie aus erster Hand erfahren durfte,

Ihr „tassilo“-Team

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