Am 8. März ist Kommunalwahl, die rein formell betrachtet als die komplizierteste aller Wahlen gilt. Wir erklären in unserer März/April-Ausgabe, worauf Sie achten sollten. Knapp einen Monat später: Der erste April, an dem sich der eine oder andere sicherlich einen guten Scherz erlauben wird. Zum Lachen ist den hiesigen Polizisten an diesem Tag schon länger nicht mehr. Der Grund: Die Teillegalisierung von Cannabis, die sich am 1. April zum zweiten Mal jähren wird – und sowohl bei PI als auch Kripo exakt das Gegenteil bewirkt, was sich die Entscheider der damaligen Bundesregierung von ihrem neuen Gesetz unter anderem versprochen hatten. Wer von uns Zweibeinern wie viel kifft, ist den Wasserbüffeln von Nantesbuch egal. Die fühlen sich sogar bei anhaltenden Minusgraden und zugefrorenen Suhlen pudelwohl. Wir durften die tonnenschweren Exoten im Osten von Penzberg hautnah betrachten – und waren nicht nur von deren Aura begeistert. Ohne es selbst zu wissen, betreiben die Kühe und Kälber wertvolle Biotopflege – und sorgen so dafür, dass bedrohte Arten aus der Tier- und Pflanzenwelt wieder heimisch werden. Werner Bommersbach besucht in seiner Freizeit lieber die Erdinger Therme. Oder seine riesengroße Modelleisenbahn bei sich zuhause im Keller. Wir haben den Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit jedoch an seinem Arbeitsplatz besucht. Im großen Interview auf der Roten Couch verrät der aus Peiting stammende Zollbeamte, dass auch im ach so idyllischen Pfaffenwinkel Schwarzarbeit ein echtes Problem darstellt, wie er und seine Mitarbeiter ermittlungstaktisch vorgehen, warum die FKS sein Baby ist und welchen kabarettreifen Fall er nie vergessen wird.
Alles andere als erfreut waren die aktiven Anhänger von Greenpeace, als sie von den Gastbohrungen bei Reichling erfahren haben. Wir stellen Ihnen dieses Mal die Greenpeace-Aktivisten vor, die sich hier in Weilheim organisieren. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt jedoch auf anderen Themen. Aus dem Bereich „Bauen, Wohnen, Energie“ berichten wir über das Potential von Käferholz als Bauholz, über die Nachtschicht der Maurer, über Sinn, Unsinn und Potentialen moderner Batteriespeicher, die von vielen gefürchteten Lebensmittelmotten und eine Arbeit, die im wahrsten Sinne nicht jeder packen würde. Einerseits körperlich. Andererseits aufgrund von Gerüchen, die unter bestimmten Voraussetzungen äußerst unangenehm sein könnten. Mindestens so wichtig wie diese Arbeit ist eine berufliche Zukunftsperspektive für die Schulabgänger von Morgen und Übermorgen. Wir stellen dieses Mal den Ausbildungsberuf zum Straßenwärter oder zur Straßenwärterin vor und dürfen an dieser Stelle auch gleich verraten, dass im Zuge dessen sogar der große LKW-Führerschein mitabsolviert wird. Auch speziell: Erst Abi, dann Ausbildung, wofür es sogar speziell organisierte Berufsschulklassen gibt. Und dann wären da noch die zwei großen Ausbildungsmessen in Schongau und Weilheim, die wir Ihnen allen wärmstens ans Herz legen.

