Theateraufführung ANIMAL FARM - Der Aufstand der Tiere. Satirisch und musikalisch wird die Geschichte einer tierischen Revolution erzählt, frei nach dem Roman von George Orwell. Ein Schauermärchen mit Musik.
Zeit
Beschreibung
Das Kulturtheater Tutzing zeigt am Samstag, dem 12.12., um 19:30 Uhr
Beschreibung
Das Kulturtheater Tutzing zeigt
am Samstag, dem 12.12., um 19:30 Uhr die Theateraufführung des Stücks
„Animal Farm” frei nach George Orwell.
Wir freuen uns sehr, Gian
Rupf erstmals bei uns auf der Bühne des Kulturtheaters begrüßen zu dürfen,
und natürlich auch Volker Ranisch, der das Publikum im Kulturtheater
bereits als Yvan in Yasmina Rezas „Kunst“ sowie als „Felix Krull“ begeistert
hat.
Tiere an die Macht – und die
Welt wird ein besserer Ort!
Im „Märchenland Rheintal“ gibt
es eine Farm. Hier haben die Tiere das Zepter übernommen. Befreit vom Menschen
geben sie den Ton an – und endlich beginnt das wahre Leben.
In Zeiten, in denen der Mensch
sich anschickt, die Erde zugrunde zu richten, wäre eine solche soziale
Revolution, wie sie Orwell entwirft, doch eine tröstliche Utopie: Die Tiere
nehmen die Dinge des Lebens in die eigenen Hände beziehungsweise Pfoten und Klauen.
Die Gesellschaft konstituiert sich neu – ohne Kapital, Mehrwert und Geld. Alle
sind gleich.
Volker Ranisch und Gian Rupf
steigen in den Ring der vielen Tierfiguren und führen exemplarisch vor, wie ein
neues „Zusammen“ entsteht, bei dem es allen vermeintlich gut geht; manchen
natürlich noch etwas besser, was aber nicht alle wissen.
Orwells Roman trägt den bewusst
verharmlosenden Untertitel „Ein Märchen”. Doch Märchen sind nicht immer schön.
Sie können auch brutal sein: Wölfe fressen Großmütter, Stiefmütter meucheln
Töchter und Hexen landen im Ofen.
Was bei Orwell zunächst als
harmlose Kindergeschichte daherkommt, entpuppt sich als knallharte satirische
Anklage totalitärer Systeme. Denn sobald alle gleich sind, werden manche
gleicher und die schlauen Schweine nutzen ihre Vormachtstellung, um eine Diktatur
zu errichten.
Fazit: Wenn Freiheit rar wird,
spricht die Sprache der Macht. Eine Farm. Eine Rebellion. Eine neue Tyrannei.
Wach bleiben und sich nicht verführen lassen! Das ist heute relevanter denn je.
Regie: Klaus Hemmerle. Produktion:
Klibühni, Das Theater, Chur.
Photo:
Privat
Der
Bündner Gian Rupf (*1967) spielt nach
abgeschlossener Schauspielschule in Zürich (ZHdK) während 15 Jahren an
verschiedenen Bühnen in Deutschland: Wilhelmshaven, Tübingen, Düsseldorf,
Bielefeld, Stuttgart und München. Seit 2006 lebt er wieder in der Schweiz
und arbeitet freischaffend. Er realisiert auch eigene Theaterprojekte. In der
Stadt und am Berg taucht er mit PIZ RUPF und bergtheater auf. Im Schweizer
Fernsehen spricht Rupf für DOK, Sternstunden und Kulturplatz. Er produziert
Hörstücke und ist Host des Podcasts SO SCHMECKEN DIE ALPEN vom Culinarium
Alpinum in Stans. Und er leitet das Bergfahrt Festival in Bergün.
Volker
Ranisch (*1966)
ist ein deutsch-schweizerischer Schauspieler und Regisseur. Nach seiner
Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig arbeitete er
an
nationalen und internationalen Bühnen. Lange war er Ensemblemitglied am Theater
im Palais in Berlin und prägte dort die Programmgestaltung und Regiearbeiten.
Zudem trat er in zahlreichen TV-Produktionen auf und hatte Gastdozenturen an
der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und der Universität
Leipzig inne. Er ist bekannt für die Verbindung tradierter Theaterformen mit
modernen Erzähltechniken. Seine literarischen Kammerspiele, in denen er häufig
auch als Autor tätig ist, genießen einen hohen Ruf. Ranisch arbeitet in verschiedenen
Formationen, um kulturelles Erbe neu zu interpretieren und zu gestalten.
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Im
Anschluss an die Vorstellung gemütlicher Ausklang und Austausch mit den
Künstlern bei einem Glas Prosecco.
Tickets
25 Euro sind online auf www.kulturtheater-tutzing.de
oder in bar an der Kinokasse erhältlich.
