Die Loisach lädt ein zu einem Dialog der Gewässer.
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Das Loisachbündnis lädt im September 2026 Botschafter:innen aus Neuseeland und Spanien nach Tirol und Bayern zu einer einwöchigen
Beschreibung
Das Loisachbündnis lädt im September 2026 Botschafter:innen aus Neuseeland und Spanien nach Tirol und Bayern zu einer einwöchigen wandernden Konferenz ein. Vertreter:innen der Maori vom Whanganui River und der Lagune Mar Menor werden sich mit Flussanrainer:innen und Fachleuten im Loisachtal zum Austausch treffen und Einblicke in ihre Erfahrungen mit den Rechten der Natur geben.
Der Whanganui River in Aotearoa/Neuseeland erhielt 2017 als erstes Gewässer der Welt den Status einer Rechtsperson. Māori, die entlang des Flusses wohnen und ihn als Ahnen begreifen, sagen: „Ko au te awa, ko te awa ko au – Ich bin der Fluss, der Fluss ist ich“. In Europa folgte 2022 die Salzwasserlagune Mar Menor in Spanien. Inzwischen gibt es weltweit etwa 700 Initiativen für die Rechte der Natur.
Die Vergabe von Rechten liegt in den Händen jeder Gesellschaft. Konzerne wurden per Gesetz zu juristischen Personen ernannt, um ihnen Klagerecht zu geben. Warum nicht die Natur?
Das Konzept der Eigenrechte der Natur ermöglicht einen Paradigmenwechsel im Umgang mit der Mitwelt, der in Zeiten von Klimakatastrophe, Biodiversitätsverlust und Extraktivismus unabdingbar ist.
Im Rahmen dieses Besuches findet neben internen Fachgesprächen und Führungen ein öffentliche Veranstaltung im Kloster Benediktbeuern statt:
Die Loisach lädt ein zu einem Dialog der Gewässer
Performance: Ruth Geiersberger
Begrüßung: Claus Biegert und Stefanie Zoche
Thematische Einführung: Matthias Kramm und Tina Rametsteiner
Vorträge: Keria Ponga und Jade Mills (Whanganui River), Eduardo Salazar (Lagune Mar Menor), Lena Oberdorfer und Greta Lukasser (Isel), Markus Schaerli (Reuss)
Musik: Liam O’Maonlai und das Duo HafnerBurgmayr
In Kooperation mit: Rachel Carson Center, LMU München; Speak4Nature
Eintritt frei
