Rheinhessen, die Pfalz oder Franken sind bekannt für Weinanbau, aber Oberbayern? „Es funktioniert“, sagt Ulrich Ernst, Inhaber des einzigen Weinguts der Region. Es befindet sich nur wenige hundert Meter vom Westufer des Ammersees entfernt – und weil dort das ganze Jahr über ein ganz besonderes Klima herrscht, wachsen und gedeihen die zuvor jahrelang getesteten Beeren ganz spezieller Rebsorten mindestens so gut wie in bekannten Weinanbaugebieten. Markus Schleich bevorzugt lieber Bier, wenn es einen guten Grund zu feiern gibt. Er ist stolzer Besitzer des derzeit höchstdekorierten Deckhengstes der Rasse Süddeutsches Kaltblut. Passend zum bevorstehenden Fohlenmarkt am 4. September in Rottenbuch haben wir den „König von Bayern“ und seinen Besitzer besucht. Um Pferdestärken dreht sich auch der Alltag von Ralf Kreutzer, 49, aus Schongau. Der Niederlassungsleiter des Regionalverkehres Oberbayern mit Sitz in Weilheim bezeichnet sich selbst als „ÖPNV“-Freak. Im großen Interview auf der Roten Couch verrät der gebürtige Oberfranke, ob Busfahren auf dem Land nicht „uncool“ ist vor dem Hintergrund, dass hier in einigen Ecken ohne Auto gar nichts gehe. Er spricht aber auch die klaren Vorteile des Busfahrens an, wie viele Menschen das RVO-Angebot nutzen, wann die Verbrenner durch Elektro-Busse ersetzt werden und wie der Öffentliche Personennahverkehr der Zukunft idealweise aussieht. Außerdem interessant: Während andere Unternehmen seit Jahren über Personalmangel klagen, spricht er von einer „coolen, jungen Truppe“. Nach diesem vierseitigen Interview auf der Roten Couch lesen sie von einem ganz anderen Thema. Die Rede ist von Botulinumtoxin, bekannter als Botox, das nicht nur den Schönen und Reichen dazu dient, sich jünger, frischer, knackiger zu halten. Allgemeinmediziner nutzen das Nervengift auch zur medizinischen Behandlung, können damit gesundheitliche Probleme wie Migräne und Zähneknirschen besser in den Griff bekommen. Dabei entscheidend: Die richtige Dosis, die richtige Einstichstelle und ein ruhiges Händchen. Letzteres ist auch gefragt, wenn sich die Mitglieder des MFV Peißenberg mal wieder einen neuen Bausatz für mehrere Tausend Euro bestellen und damit für hunderte Stunden in ihre Kellerwerkstätten zurückziehen. Wir haben die Modellflugenthusiasten draußen am professionell angelegten Vereinsgelände im Osten von Peißenberg besucht und festgestellt, dass vor allem das Fliegen von Hubschraubern einen ganz besonderen Reiz ausmache. Nah dran an Fluggeschwindigkeiten sind auch Feuerwehrmänner aus Weilheim, wenn sie zu einem Einsatz gerufen werden. Die Wehr der Kreisstadt dürfte die mit letzte sein, die das obligatorische 150-Jährige feiert. In diesem Falle in Form eines historischen Tages, der die technische Entwicklung des Löschwesens von anno dazumal bis heute eindrucksvoll dokumentiert. Sehenswert sind auch kunsthandwerklich ausgestaltete Fassaden aus Blech. Umso erfreulicher, dass der Beruf des Spenglers wieder an Beliebtheit dazugewonnen hat, wie aus erster Hand erfahren durfte,
Ihre Redaktion vom tassilo

